Der Zeitaufwand für Social Media Marketing


Oft werde ich gefragt, wieviel Zeit ich für Social Media aufwende. Eigentlich will das niemand wissen. Eigentlich ist nämlich die Frage, mit welchem Zeitaufwand man allgemein rechnen muss. Natürlich lässt sich das aber eben nicht allgemeingültig beantworten. Doch es gibt ein paar Ansätze für einen Antwortversuch.

Im wesentlichen hängt dies natürlich vom Aktivitätsgrad ab. Dieser wiederum wird bestimmt von der Art der Nutzung: vom Zuhören bis zum Betreiben einer eigenen Community. (Ja, dazu zählt z.B. auch schon eine Facebook-Seite.) So verbringen laut einer aktuellen Studie rund 58% sechs Stunden pro Woche und mehr mit Social Media. Und mehr als ein Drittel gar 11 Stunden und mehr. (Sogar noch satte 15% über 20 Stunden – so wie ich). Die Mehrheit bewegt sich aber mit 39% zwischen ein und fünf Stunden im Social Media Marketing.

Basierend auf einer Grafik von Beth Kanter (2008) und deren Weiterentwicklung von gigaom.com (2010) habe ich eine aktuelle (und eingedeutschte) Übersicht erstellt, die – denke ich – einen recht guten Eindruck vermittelt, für welche Social-Media-Aktivitäten man wieviel Zeit rechnen sollte.

…ist verheiratet, Vater von zwei Söhnen und lebt seit der Jahrtausendwende im badischen Bühl. Der studierte Informationswissenschaftler und Werbe- und Marketingfachmann tauchte bereits 2005 in die Welt der Sozialen Medien ein, als XING noch openBC hieß und Facebook noch nicht wichtig zu sein schien. Er „lebt und atmet“ Social Media durch XING, Facebook, Twitter & Co. und bloggt selbstverständlich auch. Bis 2014 beriet er zehn Jahre lang Firmen und Menschen im Umgang mit Social Media, gab ihnen Starthilfe, und entwickelte mit seiner Agentur, dem Kreativbüro, Werbe-Ideen und -Konzepte für seine Kunden. Heute leitet er für BELLIN das Marketing in Ettenheim.

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  1. #1 von Manuel Emig am 29. April 2011 - 15:36

    Das ist ja eine echt schräge Seite, gut gemacht. haha

  2. #2 von ladenbau am 8. Februar 2013 - 17:28

    ich denke mal, dass die Zeit, die wir fuer social media aufwenden immer weiter steigen wird und mit der zunehmenden Verschmelzung von Medien und Diensten social tv, social radio etc… nutzen werden, um ein perfektes, auf uns zugeschnittenes Produkt nutzen zu können.
    Die Frage ist nur, ob wir das wirklich wollen 😉

  3. #3 von Oliver Nickels am 9. April 2013 - 16:18

    Sehr schöne Übersicht und sehr hilfreich für die immer wiederkehrende Diskussion, Danke dafür! Zeigt vor Allem, wie sehr man darüber nachdenken sollte, was man sinnvollerweise in sozialen Netzen tut und welche Aufgaben man verändern muß, um aus dem Mehraufwand am Ende weniger zu machen. Einfach nur Social Media-Aktivitäten zusätzlich zum vorhandenen Pensum hinzuzunehmen halte ich für falsch. Es geht doch eigentlich darum, soziale Netze zu nutzen, um den eigenen Arbeitsablauf zu optimieren. Z.B. muss ich vom Zeitaufwand „Veröffentlichen“ die Zeit abziehen, die ich sonst dafür aufgewendet hätte, meine Ideen via E-Mail o.Ä. ähnlich effektiv zu verteilen. Dann wird die Bilanz nach einer gewissen Lernkurve auch sehr schnell positiv.

  4. #4 von g delbert am 17. Mai 2013 - 10:50

    Haha, selten so gelacht.
    Warum haben bloß die großen Social Media aktiven Firmen komplette Social Media Teams – geht doch alles mit einer Halbtagsstelle – Audio, Video, Foto, Texten alles erstellen lassen – die Interviewpartner machen das in ihrer Freizeit alles noch ein bißchen Verlinken …strategisch Planen : ach die 5 Minuten, das geht beim Monitoren ab …immer schön den duseligen Online Kunden die Werbebotschaft vor die Nase, Hihi wie süß diese Vorstellung, das das klappt.

    Da schlagen wir doch einfach noch mal 300 Prozent drauf, dann wird es auch realistisch und vor allem erfolgreich!
    Mittelmaß ist gestern.

    Schönen Online-Tag :)

  5. #5 von Ralf Heinrich am 18. Mai 2013 - 08:30

    Wie ich im ersten Absatz schon schrieb: „Natürlich lässt sich das aber eben nicht allgemeingültig beantworten.“
    Es kommt eben immer darauf an. Natürlich braucht eine Marke wie Coca-Cola exorbitant mehr als der Krämer um die Ecke. Das gamze soll ja nur ein sehr grober Anhaltspunkt sein.

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