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Steine im Garten

„Ich werfe dir auch mal einen Stein in den Garten.“ Lieber einen Stein im Garten als ein Loch im Kopf oder wie? Es ist eine Redensart, die oft verwendet wird, im Sinne von „Ich tu dir auch mal einen Gefallen.“ Aber mal ehrlich: Was soll ich mit den ganzen Steinen im Garten? Wäre mir nicht eigentlich lieber, ich hätte da keine drin?

Was soll das also? Warum wird hier etwas Negatives in etwas positiv Gemeintes – also ins Gegenteil – verkehrt? Man hätte ja auch sagen können „Ich hol’ dir auch mal einen Stein aus dem Garten.“ Andererseits gibt es bei genauerem Hinsehen zahlreiche Beispiele für Gesagtes, das Gegenteiliges meint (z.B. „Hals- und Beinbruch“ bzw. „Mast- und Schotbruch“). Der Grund ist Ironie.

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