Beiträge getagged mit fail

Der Plusminus-Wahnsinn

Viele von uns hatten sicher schonmal das Vergnügen: Der Motor will nicht starten, man braucht Starthilfe. Die Batterie braucht Anschub. Doch da gibt es schon das erste Problem: Das moderne Auto hat seine Batterie irgendwo tief drin in seinen Eingeweiden versteckt. Aber die schlauen Ingenieure haben sich dafür natürlich eine Lösung ausgedacht. Schließlich braucht man ja nur die Pole, nicht gleich die ganze Batterie. Also hat man eine Verbindung zum Pluspol gelegt, die im Motorraum in der Regel mehr oder weniger leicht zu erreichen ist. Die Verbindung zum Minuspol spart man sich gleich ganz, denn zum Anschließen ist der nicht nötig. Man kann auch einfach über das Anklemmen an irgendein Stück blankes Metall am Wagen den gleichen Effekt erzielen. Das ist schön.

Aber, liebe Ingenieure, habt Ihr das eigentlich auch mal zu Ende gedacht?! Klar braucht es an der leeren Batterie keinen Minuspol. Aber an der Spenderbatterie schon! Und es scheint, als würden alle neue Autos auf diese Weise gebaut werden. Über kurz oder lang leben wir also in einer Welt, in der zwar jeder Starthilfe empfangen, sie aber keiner mehr geben kann! Das wäre in etwa so, als hätte jeder ein Apfelmesser, aber keiner mehr einen Apfel. Oder Konservendosen, aber keiner mehr einen Öffner. Realsatire pur.

Liebe Gebrauchtwagenhändler: Bitte erhaltet uns die alten Autos im Umlauf! Denn erst kürzlich hatte ich das Problem zu Hause. Beide Autos – das meiner Frau und meines – nach neuem Schema. Alle Autos der Nachbarn: dito. Natürlich war Wochenende und die Geschäfte bereits zu. Glücklicherweise fand sich dann irgendwann im Bekanntenkreis doch noch jemand mit einem Auto, das alt genug für beide Pole war. Dem Himmel sei Dank! (Es stellte sich dann allerdings heraus, dass meine Batterie kaputt war. Als also der Motor das nächste Mal ausging, stand ich wieder da…)

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10 verbreitete Fehler in den Social Media

Viele Unternehmen fühlen sich mit Social Media immer wohler. Und noch mehr haben entschieden, dass Social Media viel zu wichtig ist, um damit herumzuexperimentieren. Doch Erwachsenwerden in der Welt der Social Media bedeutet nicht, dass keine Fehler mehr gemacht werden. Im Gegenteil: Viele Unternehmen machen die gleichen Fehler immer und immer wieder. Hier sind die zehn verbreitetsten:


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Farce de la XING

Ich bin ja nun bekennender XING-Fan. Sogar die aktuelle Werbekampagne finde ich im zweiten Anlauf gut (der erste Anlauf war ja etwas peinlich). Aber was sich die umsetzende Agentur (oder war es gar XING selbst?!) jetzt noch geleistet hat, ist eine echte Farce.


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Skype geht, geht nicht …

SkypeEndlich habe ich ein für mich lange rätselhaftes Phänomen begreifen gelernt. Und das möchte ich gerne mit meiner werten Leserschaft teilen, da ich viele Leute kenne, denen das ganze ebenso unbegreiflich war wie mir.

Es geht um Skype. Normalerweise chattet man miteinander, und alles wird in Echtzeit geschrieben und übertragen. Doch manchmal ist das Gegenüber nicht online, und man möchte dennoch eine nachricht durchgeben, bevor man es wieder vergisst, bis der andere das nächste Mal online ist… – Schonmal gewundert, warum das manchmal funktioniert und manchmal eben nicht? Gänzlich unzuverlässig? Hier ist des Rätsels Lösung:


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Englisch wird Arbeitssprache

Auf Günther Oettinger, unseren neuen EU-Kommissar, können wir wirklich stolz sein. Denn er tritt ein für Englisch als Arbeitssprache – und macht es dann auch gleich vor…

Nun noch jemand, der nicht weiß, was „Fremdschämen“ bedeutet?

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Übelste Provinzpolitposse in Achern

Stadtwappen AchernGastbeitrag von Brigitte Berscheid, Achern

Was derzeit in Bezug auf die Schülerhortbetreuung in Oberachern von der Stadt Achern geboten wird, ist eine Provinzpolitposse der übelsten Art. Hätte der Herr OB nicht in einem Nebensatz erwähnt, dass die Hortbetreuung ein Auslaufmodell sei, keiner wüsste überhaupt bis heute, dass die Schülerhortbetreuung in Oberachern auf der Kippe steht: Weder Träger noch Eltern wurden bisher darauf hingewiesen, dass es keinen Schülerhort in Oberachern mehr geben soll. Dass berufstätige Eltern etwas Vorlaufzeit zur Organisation benötigen, scheint den Stadtoberen völlig entgangen zu sein.

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(Kein) Twitter Wandkalender

Twitter Wandkalender? Nee, lass ma!Kürzlich hatte ich noch über eine (vermeintlich) nette Aktion von @druckerei_de berichtet, über welche Wandkalender im Twitter-Look verschenkt werden sollten. Da wurde großartig versprochen, dass z.B. jeder, der über die Aktion bloggt, drei Wandkalender bekommen soll. Dazu müsse man nach dem Bloggen lediglich einen Kommentar in deren entsprechendem Blogeintrag hinterlassen.

Tja, das war wohl nix. Wie sich jetzt herausstellt, passiert da nämlich gar nichts von allein. Es reicht eben nicht, sich in den Kommentaren zu verewigen. Nein! Man soll die Kalender jetzt plötzlich noch separat bestellen. Und – folgerichtig – muss man sich dazu mit allem Drum und Dran auch noch registrieren, so dass ein Kundenaccount angelegt wird. Ich will aber aber gar kein Kunde werden wegen drei läppischer Kalender!

Noch schlimmer: Über die „Änderung“ im Procedere wurde nicht informiert, sondern die Nachricht verbreitete sich eher zufällig über Twitter (An dieser Stelle danke an @parkrocker!). Allenfalls hat man sich bis hierhin schon mal gewundert, wann denn die Kalender wohl mal versendet werden. Und wenn man sich die Kommentarliste dort so anschaut, werden wohl ganz schön viele Blogger unwissend in die Röhre schauen. So kann man es sich mit der Szene natürlich richtig verscherzen.

Wäre dieser schwere Social Media Fail nicht passiert, wäre ich mit der Agentur vielleicht mal noch Kunde geworden. Aber so nicht, Freunde!


UPDATE (18.12.2009): Heute erhielt ich Post. Soweit nichts Ungewöhnliches, doch das Absender-Logo auf der Posterrolle war mir vertraut und überraschte mich. Ich öffne also die Rolle, und was ist drin? Ein Wandkalender 2010, welchen mir @derWebarchitekt und @7Carad mit diesen Worten zukommen ließen:

„Wir haben Wind davon bekommen, dass Du Dich über das Gewinnspiel bei einer Online-Druckerei geärgert hast. Wir sind keine Online-Druckerei, aber als Werbeagentur machen wir auch Drucke bis A1. (…) Wir, die 7CarAd GmbH, möchten, dass Du dennoch einen kostenlosen Wandkalender 2010 erhältst. Wir würden uns freuen, wenn der Kalender einen Platz für 365 Tage an einer Deiner Wände bekommt. (…)“

Nun ist mein kleines, feines Kreativbüro ja selbst eine Werbeagentur, und als solche erhält man von den Partner-Druckereien ohnehin immer mehr Kalender als man Wände hat, und daher hätte der Twitter-Kalender ob seiner Gestaltung einen Sonderstatus gehabt. Dennoch finde ich die Idee und den Einsatz von 7CarAd toll und damit an dieser Stelle (sehr) lobens- und erwähnenswert. Hinzuzufügen bleibt nur, dass wohl leider bei weitem nicht jeder, der sich über die oben erwähnte Onlinedruckerei geärgert hat, von 7CarAd überrascht werden konnte, da sich die Recherche anscheinend als ein wenig schwierig erwies. Dies als Trost für diejenigen, die sich wundern, warum sie wohl leer ausgegangen sein mögen. Gut hingeschaut? So geht das!

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Geschenk zu verkaufen

Es ist einfach eine unfeine Unsitte: Gerade bekomme ich mal wieder eine Mail mit dem reißerischen Betreff „Qype schenkt Ihnen was!“ Schön, denke ich, ich bin neu bei Qype, nette Geste usw., schau ich mir mal an. Doch (natürlich) habe ich mich zu früh gefreut: Ich bekomme zwei Premium-Monate geschenkt, wenn ich jetzt noch schnell ein Abo, die sog. Premium-Partnerschaft, abschließe. Das ist natürlich kein Einzelfall und Qype nur ein aktuelles Beispiel. Ob da schonmal jemand gehört hat, dass man an Geschenke keine Bedingungen knüpft? Das ist einfach unfein.

„Hier, Schatz, ich habe Dir ein wunderschönes und sündhaft teures Schmuckstück(-Imitat) zu Deinem Geburtstag gekauft. Das bekommst Du aber nur, wenn ich mir dafür nun auch den großen 60″-Flachbild-TV kaufen darf! Oder Du ein Jahr lang selbst den Müll runterbringst.“ Meine Frau würde mir was husten!

Also bitte, liebe um meine Kaufgunst Buhlenden: Wenn Ihr mir was schenken wollt, dann von Herzen und bedingungslos. Dann behalte ich auch in guter Erinnerung und überlege mir bei entsprechender Gelegenheit dann auch wirklich, Euer Angebot in Betracht zu ziehen. Aber so – nicht!

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