Beiträge getagged mit Communities

Diaspora – verstreut oder zerstreut?

„Diaspora“ ist ja nun schonmal echt ein beknackter Name für ein soziales Netzwerk. Ich unterstelle mal im Guten, dass man sich hier auf die ursprüngliche, griechische Bedeutung „Verstreutheit“ bezog, denn auf die historisch geprägte, „Entsetzen“ bzw. „Schande“. Ganz zu schweigen von der ethnisch-religiösen Besetztheit des Wortes. Genaueres erfährt der Detailverliebte bei Wikipedia.

Diaspora (Alpha) ist angetreten, ein Facebook-Konkurrent zu sein, der Privatsphäre und die Kontrolle darüber größer schreibt als sein Wettbewerber. Das Getrommel war entsprechend groß, und nun gibt es die Plattform seit einer Weile. Schon früh hatte ich mich eingetragen, dabei sein zu wollen. Und irgendwann vor ein paar Wochen, gingen die ersten Mails ein: „Bald ist es soweit…“, „Die ersten Invites gehen raus…“, „Bald bekommst auch Du Dein Invite…“ usw.

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Es braut sich was zusammen über United Prototype

Seit Monaten kann man Sevenload-Gründer Ibrahim Evsan dabei beobachten, wie er ein neues Startup aus der Taufe hebt: United Prototype. Die Firma, die er gemeinsam mit Thomas Bachem leitet, widmet sich aktuell einem einzigen Projekt: einem Social Web Game, das seit gestern einen Namen hat. Fliplife. Bis gestern schien das Social Media Marketing von UP vorbildlichst zu sein. Doch heute steht UP am Rande eines Shitstorms.

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Ich, der Social Media Papst

Gerade fällt mir auf, dass ich hier noch gar nicht XING-Profi und -Veteran Marc Eisinger gedankt habe, dass er mich vor ein paar Wochen in seinem Blog zum „Social Media Papst“ gemacht hat. Ganz ohne Konklave. Er nahm damit u.a. Bezug auf den ersten Social Media Day, den wir Anfang März gemeinsam bei Lemminger & Lemminger in Achern bestritten haben. Dabei bin ich doch nur ein kleiner Social Media Evangelist, wie man so schön sagt.

Trotzdem: Danke! :)

(Danke auch an @FrauStuffy für die tolle Illustration!)

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Twick.it – just a little bit

Vielleicht ist es dem einen oder anderen schon aufgefallen: Seit kurzem tauchen hin und wieder grün gefärbte Links mit einem Icon davor in Beiträgen dieses Blogs auf. Geht man mit der Maus über diesen Link, erscheint eine kurze Erklärung zu dem so markierten Begriff. Klickt man gar darauf, öffnet sich ein neues Fenster mit der Erklärung. Und eventuell mit noch einer Erklärung. Und noch einer. Denn nun befindet man sich auf den Seiten der „Erklärmaschine“ Twick.it.

Das Besondere hier ist, dass die Erklärungen – sog. „Twicks“ – maximal die twitterüblichen 140 Zeichen haben dürfen und aus der Community kommen, ähnlich wie bei Wikipedia. Welcher Twick dann als Haupterklärung dient, darüber entscheiden die Bewertungen der Nutzer.

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Social Media Day

Am 6. März 2010 findet in der Steuerkanzlei Lemminger & Lemminger in Achern der erste Social Media Day statt. Hier können vor allem Unternehmer erfahren, wie sie die sozialen Medien sinnvoll für sich einsetzen und ihren Marketing-Werkzeugkasten um nützliche Tools erweitern können.


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Wenn es Facebook bei Star Wars gegeben hätte

Eines vorweg: Obwohl die Idee genial ist, ist sie nicht von mir. Sie stammt aus den Weiten des Internets, wo wiederum auch meine Quelle sie her hat. Ich habe lediglich ein paar deutsche Versionen davon gefertigt, um sie einem breiteren deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen. Möge der Spaß mit Euch sein!

Stormtrooper auf Facebook


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Wenn XING keine Referenzen zulässt

Das neue “Referenz”-Tool bei XING ist eine tolle Sache. Eigentlich. Aber doof ist, wenn XING Referenzen dann nicht zulässt.


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Qype: Nur irgendein Bewertungsportal oder ein Muss?

Ein Kunde hat mich darauf angesprochen (und das war noch kurz vor Einführung der “Referenzen” bei XING):

„Wir sind jetzt auf Qype und wollen das nutzen. Die sind Marktführer, daher haben wir uns für die entschieden.“

Soweit das sinngemäße Zitat. Spontan habe ich ob des Sinns erstmal Zweifel angemeldet. Wer ist da überhaupt unterwegs? Und sind das ggf. potentielle Kunden für meinen Kunden? Was ist, wenn es schlechte Bewertungen gibt (sei es aus Spaß, Langeweile oder dummerweise der Wahrheit halber)? Wer sieht sich das an? Verteilen sich potentielle Bewerter nicht auf zuviele verschiedene Bewertungsportale?

Ich habe mich dann erstmal selbst bei Qype angemeldet, um mir ein Bild zu machen. Schnell hatte ich den Eindruck, wie er für viele Netzwerkplattformen gilt: Nett, Profil reingehauen, mal rumgeschaut, wer sonst noch so da ist, und fertig. Eigentlich nichts, wo ich jemals wieder vorbeischauen würde. Außer jetzt, weil es einen Kunden interessiert.

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Mozilla Konkurrenz für Google Wave?

Mit Wave hat Google offenbar eine immense Welle losgetreten. Alle Welt ist gespannt auf die als Ablösung der E-Mail bekannt gemachte Applikation, die derzeit noch in der Testphase steckt und zu der man nur per Einladung von Google selbt Zutritt erlangt. Allein durch diese Zutrittsbeschränkung macht sich das Produkt natürlich schonmal interessant, weil es mit der Neugier der Menschen spielt. Nun muss man sagen: Die angekündigten Features sind großartig. Und doch hört man aus dem Kreis der Auserwählten, dass die Enttäuschung über die Realität groß sei. Ich kann leider weder das eine noch das andere bestätigen, da ich noch immer keine Einladung von Google erhalten habe. (Säcke!)

Jedenfalls: Da es vielen so geht wie mir, finden Alternativen wie pip.io inzwischen Zulauf, die sich selbst als “Social Network Betriebssystem” sehen. Man sagt pip.io wirke wesentlich ausgereifter als Google Wave – und ich finde schon pip.io ziemlich zum Gähnen. (Zumindest aktuell.)

Und jetzt kommt mit Raindrop auch noch Gegenwind aus den Mozilla Labs.

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Der Mr. Magnificent Fail

Die Botschaft dieses nett gemachten (englischsprachigen) Clips ist klar: “Halte deine Netzwerke strikt getrennt!” Also nicht Berufliches mit Privatem/Persönlichem und Öffentlichem mischen. Natürlich gibt es hier und da Überschneidungen. Trotzdem muss nicht jeder meiner Geschäftspartner gleich wissen, wie ich in Badehose aussehe, um nur mal ein harmloses Beispiel zu nennen.

Diesen Ansatz predige ich auch schon seit langer Zeit. Leider geben gerade die großen Netzwerk-Plattformen einem nicht die Möglichkeit zur Trennung, wie sie bspw. bei sixent oder Sonico möglich ist: Hier kann man nahezu beliebig viele Profile von sich erstellen und genau festlegen, wer von welchem Profil wieviel zu sehen bekommt. Vorbildlich! Da könnte sich Facebook mal eine Scheibe von abschneiden. Und ich wünschte, bei XING ginge das auch. Aber das ist ja eben namentlich nur ein reines Business-Netzwerk.

Und doch habe ich einen Traum: die Vereinigung aller Netzwerkplattformen zu einer einzigen. Alle Freunde, Bekannte, Geschäftspartner usw. vereint unter einem Dach (und nicht verstreut über 100 Communities). Nur eine zentrale Verwaltung für alles. Wäre das herrlich! Aber das wird wohl leider ein Traum bleiben… – Oder?

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