Die personalisierte Zeitung
Verfasst von Ralf Heinrich unter Medien, Regionales & Lokales, Technologie, Zukunft am 14. Oktober 2009
Berlin. “Niiu” heißt ein neues Projekt, das am 16. November in Berlin unter niiu.de startet, um dann allmorgentlich eine auf jeden Leser individuell zugeschnittene Tageszeitung auszuliefern. Auf Papier! Dabei kann der Leser bereits zum Start aus vielen Tageszeitungen auswählen: darunter BILD, Frankfurter Rundschau, B.Z., Der Tagesspiegel, The New York Times, Hamburger Abendblatt, Berliner Morgenpost, Abendblatt München und einige mehr. Sie alle stellen ihre kompletten Inhalte zur Verfügung. Dazu kommen hunderte weitere aus Online-Medien wie kicker.de, blogpiloten.de, dowjones.de, presseportal.de oder Wikipedia. Klingt ja nicht schlecht.
Die besten Twitter-Apps für das iPhone
Verfasst von Ralf Heinrich unter Social Media, Software, Twitter am 12. Oktober 2009
Schier unüberschaubaur ist die Anzahl der Twitter-Apps für das iPhone geworden. Daher beschränke ich mich hier auf ein echtes (persönliches) “Best of” nach aktuellem Stand.
- Tweetie 2
- Twittelator Pro 3.3
- Birdfeed 1.1
- Tweetdeck beta 0.30.5
- Twitterific 3.2 (kostenlos)
und (außer Konkurrenz und nur zusätzlich):
- Birdhouse 1.0.2
Herrlich böse: Achmed, der tote Terrorist
Verfasst von Ralf Heinrich unter Allgemein am 12. Oktober 2009
Blog Desktop Software
Verfasst von Ralf Heinrich unter Allgemein, Social Media, Technologie am 9. Oktober 2009
Ein Weblog Desktop Software läuft lokal auf dem Computer (Desktop) und postet via XML-RPC zum eigenen Blog. In manchen Fällen kann die Software sogar die Blogeinträge verwalten. Man kann sich Blog Desktop Software also als Äquivalent zur E-Mail-Software vorstellen, wie Outlook, Thunderbird oder Eudora. Im wesentlichen erlaubt es einem die Blog Desktop Software, sogar dann einen Beitrag zu schreiben, wenn man offline ist; das nächste Mal, wenn man sich dann mit dem Internet verbindet, kann man den Beitrag veröffentlichen.
Google Wave bringt Follower bei Twitter
Verfasst von Ralf Heinrich unter Social Media, Twitter am 1. Oktober 2009
Schwer beeindruckt und noch immer fassungslos schreibe ich diesen Beitrag. Es ist die Geschichte eines unbekannten Inders ohne Follower – und wie er binnen Stunden und quasi per Fingerschnipps eine Gefolgschaft hatte, die sich sehen lassen kann.
Sein Name ist Omkar Dutta, und als ich auf seinen Tweet und damit auf sein Profil stieß, hatte er noch deutlich unter 500 Follower (und ich weiß nicht wie lange seine Aktion schon lief). Während ich dies schreibe, läuft sie noch, die Aktion. Und die geht so:
„Guys only 80 invites left for Google Wave. Follow me and RT this to get one. 22 invites already sent
“
(zu Deutsch: „Leute, nur noch 80 Einladungen für Google Wave übrig. Folgt mir und RT dies, um eine zu bekommen. 22 Einladungen wurden bereits verschickt.
“)
Innerhalb von nur 2 Stunden ist sein Gefolge auf über 1300 Menschen angewachsen (aktuell weiter wachsend)!! Alle sind offensichtlich so scharf darauf, endlich eine Einladung zu Google Wave zu erhalten, dass sie fast jeder Aufforderung ohne Zögern nachkommen, die einen Weg zum Ziel versprechen. (Mich peinlicherweise eingeschlossen.) Tja, bislang habe ich immer noch keine Einladung erhalten, obwohl ich alle Bedinungen erfüllt und sogar meinen Namen getwittert habe, wie verlangt. Ein Fake? Ein böswilliger Betrug? Ein ebenso einfacher wie wirkungsvoller Versuch „ein paar“ neue Follower zu bekommen? Vielleicht werde ich es nie erfahren. Wenn doch, schreibe ich es hier. Bis dahin bin ich einfach mal nur baff.
Darüberhinaus bleibt abzuwarten, wie lange er seine Follower halten kann. (Träges Volk, träges! ^^)
Twitter für Anfänger
Verfasst von Ralf Heinrich unter Social Media, Twitter, Werbung & Marketing am 25. September 2009
Hier eine Twitter-Anleitung von @zwitscherclub. Angeblich für das Marketing von KMU im Handel, Handwerk und Gewerbe, aber eigentlich für jeden tauglich, der zum ersten Mal auf Twitter trifft.
Und wenn man schon etwas weiter ist:
So setzt man Twitter im Unternehmen ein – Schritt für Schritt zum Unternehmensaccount
- Aufzeichnung des Webinars von Referent Simon Loebel
„Dieses Webinar hat übrigens neue Bestmarken gesetzt: 306 Teilnehmer hatten sich zu diesem Thema angemeldet und haben sich aktiv bei diesem Webinar eingebracht.“
Bühler Bürgerinfobroschüre mal wieder von außerhalb
Verfasst von Ralf Heinrich unter Regionales & Lokales, Werbung & Marketing, Wirtschaft am 18. September 2009
Was flattert mir heute mit der Post auf den Tisch? Ein Insertionsangebot. Ja, toll, ich weiß. Aber es ist nicht irgendeines. Nein, es ist ein Insertionsangebot, mit dem ich „gleichzeitig den Standort Bühl unterstütze“, nämlich durch eine Werbung in der Bürgerinfobroschüre der Stadt Bühl, empfohlen von der Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt.
Nun frage ich mich, warum eine solch offenbar offizielle Broschüre von einer Agentur umgesetzt wird, die eben nicht aus Bühl stammt – was ja den Standort Bühl noch mehr stützen würde. Denn: Wir haben ja durchaus ein paar Agenturen in der Stadt (die des Autors eingeschlossen), die dazu in der Lage gewesen wären.
Das ist nicht der erste Fall. Immer wieder kann man Broschüren, Prospekte, Flyer und andere städtische Außenauftritte sehen, die von Unternehmen außerhalb gestaltet und gedruckt werden. Warum ist das so? Ist der Prophet in der eigenen Stadt mal wieder nichts wert?
Man könnte nun argumentieren, dass die Anbieter außerhalb einfach besser und/oder günstiger waren. Doch das kann nicht der Grund sein. Denn Bühler Unternehmen wurden offenbar gar nicht erst angefragt. Meine persönliche Meinung ist aber, dass eine Stadt immer zuerst lokale Industrie, Handel und Gewerbe für eigene Zwecke heranziehen sollte – vorausgesetzt natürlich Angebot, Preis und Leistung stimmen. Nur wenn das nicht der Fall ist oder gar ein entsprechendes Angebot innerhalb der Stadt nicht existiert, sollte man in die Region schauen.
Liebe Stadt, ich zitiere mal frei – „Sie haben die Möglichkeit, durch (Vergabe von Aufträgen an Unternehmen innerhalb der Stadt) Ihre Verbundenheit mit unserer Stadt zu dokumentieren.“ Das würde mich freuen.
Update (26.10.2009): Nicht zu fassen. Heute, noch nicht einmal zwei Monate später, erhalte ich schon wieder ein ähnliches Schreiben. Diesmal per E-Mail, und es geht um die „werbewirksame Plattform“ im „Stadt Bühl Veranstaltungskalender 2010″. Und wieder macht sich die Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt für eine Firma stark, die nicht in Bühl, sondern diesmal in Offenburg ansässig ist. Und an diese Firma wurde offensichtlich sogar meine E-Mail-Adresse herausgegeben! Bedenklich. Und nicht schön, liebe Stadt Bühl. Gar nicht schön.
Die Religion des Marktes
Verfasst von Ralf Heinrich unter Allgemein, Wirtschaft, Zukunft am 15. September 2009
Die Wirtschaftskrise ist eine Chance, sagen einige. Okay. Aber für wen? Ist es ein Chance, aus dem bisherigen Marktgefüge auszubrechen und neue Wege zu beschreiten? Das Tagesgeschehen belehrt uns eines besseren. Alles scheint beim alten. Vielleicht nur etwas besser abgesichert. Aber abgesichert wiederum scheinen bei genauerer Betrachtung nur diejenigen zu sein, welche die Krise (mit)verursacht haben. Der bekannte slowenische Philoshop Slavoj Zizek meint sogar, dass “das Schockmoment der Krise als manipulative Strategie des globalen Kapitalismus genutzt wird, um kapitalistische Spielregeln noch radikaler zu etablieren” und damit “die Fesseln noch enger zu schnüren”. Es werde versucht, die Finanzkrise als Normalität innerhalb wirtschaftlicher Zyklen zu etablieren. Hier ein aktuellerer Beitrag darüber aus der Redaktion der 3Sat Kulturzeit:
Ich bin sicher kein Sozialist, aber das gibt mir schon zu denken. Wer ist schuld? Das System? Die Gier einzelner? Nun, wenn die Gier einzelner vom System bedient und nicht etwa geblockt wird, dann ist letztendlich eben doch das System schuld.
Hier mal ein paar Zahlen statt Propaganda zur wirtschaftlichen Entwicklung (Danke, @houellebeck!): wirtschaftquerschuss.blogspot.com
Es stellt sich die Frage, ob nicht ein globaler, radikaler Wechsel vonnöten ist. Obwohl: Eigentlich ist das keine Frage mehr, sondern Gewissheit. Man weiß nur noch nicht, wohin. Die altbekannten Systeme scheinen ja nun alle keine zufriedenstellenden Ergebnisse zu liefern. Kann es nicht sein, dass etwas so Radikales, etwas so Unglaubliches und auch so Unerhörtes wie das Bedingungslose Grundeinkommen ein Lösungsansatz ist (siehe auch hier)? Ein Weg, der allen Menschen finanzielle Unabhängigkeit garantiert. Der soziale und künstlerische Berufe wieder interessanter macht. Und Arbeitslosigkeit endlich zu einem Thema der Vergangenheit. (Denn es glaubt doch wohl niemand mehr ernsthaft daran, dass die Massenarbeitslosigkeit noch mit herkömmlichen Mitteln und gleichbleibenden Rahmenbedingungen in den Griff zu bekommen ist?!)
Es ist höchste Zeit, mit dem Umdenken zu beginnen. Ich persönlich bin mir sicher, dass das Grundeinkommen kommt. Ich zweifle allein daran, dass ich es noch erleben werde. Leider.
Wenn Väter ihre Söhne beneiden
Verfasst von Ralf Heinrich unter Allgemein am 7. September 2009
Ich gebe es zu. Ich bin ein schlechter Mensch. Ich bin neidisch. Auf meinen Sohn. Doch von vorne.
Am Freitag wird mein Großer 5 Jahre alt. Da bekommt er – selbstverständlich neben einigen anderen Geschenken aus der Verwandtschaft und dem Freundeskreis – ein kleines Geschenk, das auch ich mir als Kind immer gewünscht aber nie bekommen hätte: ein Quad mit Elektromotor!
Genauer gesagt ist es ein Quad mit zwei Elektromotoren, zwei Gängen (plus Rückwärtsgang) und einer Spitzengeschwindigkeit von 6,5 km/h (ungetuned). Selbstverständlich noch mit extra Gummireifenberingung für besseren Grip. Es ist der Corral T-Rex von Peg Pérego (siehe Bild). Hammer! Morgen sollte das gute Stück eintreffen. Und dann muss ich angeblich noch ca. 2 Stunden Zeit für den Zusammenbau rechnen. Naja, kann auch nicht schlimmer sein als der Zusammenbau des Kettcars vor zwei Jahren (den ich todmüde mitten in der Nacht und im Anzug zusammenbasteln durfte – Danke, liebe Schnullerfee, du Faulpelz!). Doch das nur am Rande.
Klar, ich werde mich supermäßig mit meinem großen Kleinen mitfreuen. Und ich kann es kaum erwarten, sein Gesicht zu sehen. Und wie er das erste Mal durch das Gartengelände flitzt. Trotzdem! Ich selbst darf das Ding noch nicht mal testfahren! Denn es ist nur bis 40 kg zugelassen. Die Welt ist hart und ungerecht.
Nun muss ich also meinen Neid und Stolz in andere Dinge umlenken: den Ehrgeiz, den Sohn zu einem besseren Rennfahrer zu machen als den der besten Freunde, der das gleiche Gefährt letzte Woche zum Geburtstag bekam. Also erstmal sehen, ob man statt der 6,5 km/h nicht doch ein bisschen mehr herauskitzeln kann … Har har!
Die eigenen Kinder ganz einfach mit Facebook und Twitter stalken
Verfasst von Ralf Heinrich unter Facebook, Social Media, Twitter am 1. September 2009
The Onion, das satirische Nachrichtenportal in den USA, deckt auf, wie Eltern ihre eigenen Kinder regelrecht stalken können. [blippr]Facebook[/blippr] und [blippr]Twitter[/blippr] machen es nicht nur möglich, mitzubekommen, was das eigene Kind denkt und tut, nein: Man kann sogar aktiv an der Online-Reputation seiner Sprösslinge mitwirken – nicht immer in deren Sinne. Doch sehr zur Unterhaltung derer Freunde, Mitschüler oder Kommilitonen. “Talk Today!” im Gespräch mit Gluckenmutter Gloria “eMom” Bianco, die jeden Schritt ihres Sohnes im Auge behält und ihn von schlimmen Dingen (wie Mädchen) zu beschützen sucht.
(Sicher, der Clip ist genial gemacht, und man lacht darüber, aber … ist der Kern der Botschaft nicht auch erschreckend und gleichzeitig beachtenswert?! Urteilen Sie selbst!)
Facebook, Twitter Revolutionizing How Parents Stalk Their College-Aged Kids
Wer von The Onion mehr sehen möchte (und das kann ich nur empfehlen!), dem sei die Website theonion.com ans Herz gelegt oder der YouTube-Kanal youtube.com/user/theonion.







