Archiv für Kategorie Glosse
„Das passt nicht zu uns!“
Verfasst von Ralf Heinrich unter Glosse, Werbung & Marketing, Wirtschaft am 20. Dezember 2010
So oder so ähnlich zeugen immer wieder Kunden von ihrer Beratungsresistenz, wenn die Agentur mit einer neuen Idee für eine Kampagne oder Werbemaßnahme kommt. Auch gern genommen: „Das haben wir noch nie so gemacht.“ Ja klar!
Dafür wurde ja auch eine Agentur engagiert, damit eben mal etwas anderes gemacht, in der Hoffnung mehr zu erreichen als bisher ohne. Dafür ist allerdings hilfreich, die eigenen Ziele klar zu definieren. Und vor allem: welche zu haben.
Je konkreter, desto besser.
Auch „Die Agentur passt nicht zu uns“ hört man hin und wieder. Gut, okay, soll es geben. Es mag auch Agenturen geben, die wirklich schräge Ideen entwickeln, und denen es dabei egal ist, ob damit die gesamte Firmenphilosphie des Kunden über den Haufen geschmissen wird oder das Image, welches dieser hat. Oder gar, was die Marketingziele sind. Werden aber solche Dinge von der Agentur berücksichtigt, ist es am Kunden, sich auch mal auf etwas neues einzulassen. In der Regel hat sich die Agentur durchaus etwas dabei gedacht.
Die Weihnachtsgeschichte neu erzählt
Verfasst von Ralf Heinrich unter Entertainment, Fun, Glosse, Social Media am 17. Dezember 2010
Bundesregierung erfolgreich im Kampf gegen Google Earth
Verfasst von Ralf Heinrich unter Fun, Glosse am 19. November 2010
Die Pixelitis von Google Streetview greift immer weiter um sich. Aus Angst vor Terror und Industriespionage hat die Bundesregierung jetzt auch weitere Maßnahmen gegen das Ausspähen durch Google Earth ergriffen…
In diesem Zusammenhang sei noch auf den wunderbaren Artikel zum Thema von Ralf Heimann verwiesen. Man beachte die ebenfalls wunderbaren Kommentare dort. Und was habt Ihr dazu zu sagen?
Warum ich kein Social-Media-Guru oder -Experte bin
Verfasst von Ralf Heinrich unter Glosse, Social Media am 26. Oktober 2010
Zunächst mal: Der Kai hat’s gesagt!
Und er hat recht. Zum einen ist der Begriff „Experte“ extrem überstrapaziert, zum anderen: Was sagt er aus? Was ist der Maßstab dafür? Es gibt (noch) keine (anerkannten) Prüfungen, Ausbildungen oder Titel dafür. Wohl aber Berufsbilder und gewisse Anforderungsprofile. Immer mehr. Die Nachfrage ist schon jetzt groß und weiter steigend. Und das ist gut so.
Noch schlimmer als „Experten“: die „Gurus“, von denen es da draußen so einige gibt. Vor allem selbst ernannte. Mit denen möchte ich nicht einmal aus Leichtsinn in einen Topf geschmissen werden. Schon gar nicht mit denen, die einem auf einer „superprofessionell“ gemachten Einseiten-Website vorgaukeln, wie schnell sie stinkreich geworden sind, täglich 1 Mio. Umsatz machen und uns nun alle daran teilhaben lassen wollen. Denn wir alle können das natürlich auch. Egal, wie unser aktueller Konto- und Bildungsstand ist. Ja nee, is klar. (Und, nein, ich werde jetzt keine Namen nennen.)
Steine im Garten
Verfasst von Ralf Heinrich unter Allgemein, Glosse, Social Media, Wirtschaft am 9. September 2010
„Ich werfe dir auch mal einen Stein in den Garten.“ Lieber einen Stein im Garten als ein Loch im Kopf oder wie? Es ist eine Redensart, die oft verwendet wird, im Sinne von „Ich tu dir auch mal einen Gefallen.“ Aber mal ehrlich: Was soll ich mit den ganzen Steinen im Garten? Wäre mir nicht eigentlich lieber, ich hätte da keine drin?
Was soll das also? Warum wird hier etwas Negatives in etwas positiv Gemeintes – also ins Gegenteil – verkehrt? Man hätte ja auch sagen können „Ich hol’ dir auch mal einen Stein aus dem Garten.“ Andererseits gibt es bei genauerem Hinsehen zahlreiche Beispiele für Gesagtes, das Gegenteiliges meint (z.B. „Hals- und Beinbruch“ bzw. „Mast- und Schotbruch“). Der Grund ist Ironie.
Sex sells!
Verfasst von Ralf Heinrich unter Fun, Glosse, Werbung & Marketing am 29. Juni 2010
Ist ist allgemein bekannt, dass Sex stark verkaufsfördernd wirken kann. Was mit diesem Clip durchaus eindrucksvoll bewiesen wird. werden würde, wenn irgendetwas verkauft werden sollte. Ich weiß leider nicht, welchen Zweck der Clip haben soll. (Vielleicht soll er Fußball auch in den USA mal populärer machen?)
In jedem Fall ist er unterhaltsam. Für die meisten von uns. Und ziemlich sicher viral.
Gute Unterhaltung!
Augen auf bei der Wahl der Community!
Verfasst von Ralf Heinrich unter Fun, Glosse, Social Media am 11. Mai 2010
Fünf Jahre Kreativbüro
Verfasst von Ralf Heinrich unter Glosse, Internes, Werbung & Marketing am 3. Mai 2010
Am vergangenen Samstag, den 1. Mai (natürlich der Tag der Arbeit), wurde mein kleines, aber feines Kreativbüro fünf Jahre alt. Obwohl an einem Feiertag wie diesem nicht wirklich zu erwarten war, dass sich eine offizielle Feier anlässlich des kleinen Jubiläums lohnen würde, ließ sich einer zumindest den Versuch nicht nehmen, an einer nicht existenten Feier teilzunehmen: Ralph Audörsch (@audoersch) von Du bist Du Imagevideo. Er berichtet per Video feinhumorig von Jubiläumsfeierlichkeiten, die (noch) nicht stattfanden.
San Seriffe: Mutter der Typographie
Verfasst von Ralf Heinrich unter Allgemein, Fun, Gestaltung, Glosse am 1. April 2010
Hat sich eigentlich schonmal jemand gefragt, woher der Begriff Serifenschrift kommt? Oder dejenige für Schriften ohne Serifen (die „Füßchen“ wie sie beispielsweise die allseits bekannte Schrift „Times New Roman“ besitzt): Sans Serif. Kaum einer weiß, dass es sich hierbei ursprünglich um einen Ministaat im Indischen Ozean handelt, der aus mehreren Inseln besteht, welche kurioserweise die Form eines Semikolons haben. Selbst der Hauptstadt wurde schon mit einer ebenso bekannten wie verbreiteten Schrift Tribut gezollt: Bodoni.
Heute feiert San Seriffe die 33jährige Unabhängigkeit. In dieser Zeit ist der kleine Inselstaat ökonomisch aufgeblüht wie kaum eine andere neue Nation. Umfragen zu folge ist San Seriffe das beliebteste Urlaubsziel für Typographen, Typologen, Schriftsetzer und Schriftsteller geworden, was nicht nur auf Grund der klimatischen Lage wenig verwunderlich ist.
Und es hat XING gemacht
Verfasst von Ralf Heinrich unter Glosse, Werbung & Marketing, XING am 23. März 2010
Das Businessportal XING startete kürzlich die Testimonial-Kampagne „Und es hat XING gemacht“, bei der XING-User ihren XING-Moment artikulieren, also den Moment, bei dem sie einen klaren und entscheidenden Vorteil der XING-Nutzung ausmachen konnten. Tolle Sache. Wäre da nicht das unschöne Detail ans Licht gekommen, dass die erste Runde der Testimonials komplett mit Mitarbeitern aus dem eigenen Haus bestückt war. Doch nun der Gegenschlag: Echte XING-User (nicht zu verwechseln mit XING-Mitarbeitern) sollen jetzt mit Schablone auf der eigens angelegten Microsite ihren ureigenen XING-Moment in Szene setzen.




