Weihnachten 2.0.11: Mein persönlicher Jahresrückblick

Und wieder ist ein Jahr so gut wie vorbei, und dieses Jahr ist es für mich einfach, mein größtes Erlebnis herauszufischen: Es ist natürlich meine Kandidatur für das Oberbürgermeisteramt der Stadt Bühl und alles, was damit verbunden war. Es war eine unglaublich tolle Erfahrung und wird bestimmt nicht mein letzter Auftritt auf der (kommunal-) politischen Bühne gewesen sein. Traurig fand ich den Relaunch von XING, der in einer Verschlimmbesserung endete, die leider nicht rückgängig gemacht wird, was dazu führt, das XING nahezu unbrauchbar geworden ist. Das ärgert mich. Ebenso ärgerlich ist für mich der deutsche Datenschutzwahn, weshalb auch dieses Blog inzwischen die 2-Klick-Lösung für die Social Buttons eingeführt hat. Interessant fand ich die re:publica, die 2012 nun eine größere Location spendiert bekommt, auf die ich mich schon sehr freue. Es gab wieder schöne Beispiele für den vorbildlichen Einsatz der Social Media, die (leider noch viel zu inkonsequente) Einführung des Offline Days (basierend auf einem Anstoß von Effizientertainer Martin Geiger).

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The Elen of Germany

Seit kurzem habe ich die Ehre, „The Voice of Germany“-Kandidatin Elen Wendt (sprich: E-leeeen, nicht Ellen!) social-media-mäßig zu unterstützen, was derzeit vor allem Facebook und Twitter bedeutet. Ich freue mich sehr, für dieses Ausnahmetalent etwas tun zu dürfen, über das ich bereits während der ersten Ausstrahlung zuhause sagte: „Die isses.“ Denn sie hat alles, was man mitbringen muss: Eine tolle und besondere Stimme mit Wiedererkennungswert, ein gesundes Selbstverständnis und die lockere Ausstrahlung eines Popstars. Sie wirkt, als gehöre sie selbstverständlich auf die Bühne, und das, wo sie eigentlich Straßenmusikerin ist (Zwei Beispiele dafür mit Amateuraufnahmen am Ende dieses Artikels!). Allerdings ist genau das auch eine perfekte Schule auf dem Weg nach oben.


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Unterstützung für die Lebenshilfe

Die Werk- und Wohnstätten der Lebenshilfe der Region Baden-Baden/Bühl/Achern e.V., die WDL Nordschwarzwald gGmbH, kümmern sich um Menschen mit Behinderungen in der Region und brauchen aktuell ein wenig Unterstützung.

Zur Zeit wird ein Fahrzeug gebraucht, das Mitarbeiter und Bewohner im Stadt- und Landkreis transportieren soll, z.B. für Arztbesuche, Einkäufe, Ausflüge oder Lebensmittellieferungen in den CAP-Markt. Die WDL sucht daher dringend Sponsoren, die durch Werbung auf dem Fahrzeug den Erwerb desselben ermöglichen. Das Fahrzeug – ein Ford Transit – kostet inkl. Spezialumbau und Abwicklung rund 50.000 Euro und wird vorrangig im Raum Baden-Baden, Steinbach, Bühl, Sinzheim und Achern unterwegs sein.

Die Beteiligungskosten hierfür liegen zwischen € 240,00 und € 450,00 im Jahr bei einer Laufzeit von fünf Jahren; sprich: € 1.200 (kleine Fläche), € 1.700 (mittlere Fläche) oder € 2.250 (große Fläche). Freie Flächen siehe Abbildung. Der entsprechende Betrag wird voraussichtlich im April 2012 – nach Fertigstellung des Fahrzeugs – anfallen.

Alle Sponsoren demonstrieren mit der Werbung auf dem Fahrzeug ihre Unterstützung und ihre Solidarität mit einer so wichtigen Einrichtung wie der Lebenshilfe und werden eingeladen, dann auch bei der Pressevorstellung des Fahrzeugs mit dabei zu sein.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig das Interesse für dieses Projekt wecken. Wenn dem so ist, wäre der Ansprechpartner für alle Interessenten Herr Obenland von der Firma Brunner Mobil, telefonisch zu erreichen unter 0178/4139366 oder per E-Mail.

Vielen Dank im Namen der Lebenshilfe!

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Es stirbt ein Mensch. Die Kunst, sie bleibt.

Ein Freund, ein genialer Künstler – und ein echt netter Mensch – ist vor ein paar Tagen völlig überraschend von uns gegangen. Andreas Raufeisen zählte meiner Ansicht nach zu Deutschlands besten Brushern und Malern. Er war eines Sorayamas würdig.

Wir lernten uns vor einigen Jahren kennen, und ich hatte die Ehre, einen „Art Premiere“-Band, ein Kunstbuch mit seinen Werken, veröffentlichen zu dürfen. Wir waren gemeinsam auf Messen und Signierstunden und ich durfte mich freuen, dass er die eine oder andere Auftragsarbeit von mir oder meinen Auftraggebern annahm – was wiederum meine Kunden freute. Viel zu wenige im Endeffekt. So geht uns nicht nur ein feiner und bescheidener Mensch verloren, sondern auch viele potentielle Werke aus seiner Hand. Wer jetzt einen echten Raufeisen besitzt, kann sich glücklich schätzen. Auch wenn ich schon so einige davon in der Hand hatte, gehöre ich leider nicht dazu. Viel mehr aber bedaure ich, dass wir uns zuletzt ein wenig aus den Augen verloren hatten, und ein immer wieder aufgeschobenes Treffen nun nicht mehr zustande kommt.

Er wird mir in Erinnerung bleiben. Und zwar in guter.

Mach’s gut, Andi. Wir sehen uns!

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Das verschlimmbesserte XING

Sinnlos: Absagen, die auch noch mit Gästen absagenSeit dem großen Relaunch im Frühjahr warte ich – wie viele andere – nun schon, dass XING sich mal wieder eines besseren besinnt, und einiges (zurück) zum Guten wendet. Immerhin hat man es nach langer Wartezeit geschafft, die Gruppen-Events wieder ein wenig in den Fokus der Gruppenmitglieder zu rücken. Dafür werden aber Newsletter und Termineinladungen faktisch überhaupt nicht mehr zur Kenntnis genommen. Da sie für viele Gruppen das Herzstück der Kommunikation darstellen, mehr als nur ein riesiger Faux-pas.

Der Grund, warum ich aber heute schreibe – obwohl es das Problem schon länger gibt, ist die Übersicht der Gästeliste von Events (siehe Bild). Als Moderator kann man sich auf die Gäste (also die Zahl hinter dem Plus, im Beispiel bei den Ja-Teilnehmern „+3“) leider nicht verlassen, sondern muss sich die Gästeliste jedesmal haarklein anschauen, weil meistens (oder aber zumindest sehr oft) ein Bug dahinter steckt. Kommt jemand nämlich bei einer Zusage versehentlich in das Feld für einen Gast und löscht dann nicht den Standardvorgabetext „Name“ oder „Firma“ wieder heraus, dann wird „Herr Name“ von der Firma „Firma“ de facto als Gast eingetragen und zählt den Counter hoch. Das macht er sogar bei Absagen. Man kommt also explizit mit einer weiteren Person nicht. *kopfschüttel*

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Neu: Die Sales-Mitgliedschaft bei XING

Interessant für alle Vertriebler und darüber hinaus: die neue Sales-Mitgliedschaft bei XING. Die Mitgliedschaft kostet monatlich € 29,95 (bei 12 Monaten Laufzeit) bzw. € 49,95 (bei 3 Monaten Laufzeit). Sie ist derzeit noch nur Mitgliedern der XING-Gruppe Vertrieb & Verkauf vorbehalten; eine Mitgliedschaft in der Gruppe ist jedoch unproblematisch und nicht mit einer erforderlichen Freischaltung verbunden. Hier ein Überblick:

Was haltet Ihr von dieser neuen Mitgliedschaftsform?

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Deutscher Datenschutz und der Facebook-Like-Button

PrivacyImg - Ein interaktives Beispiel. Konfiguration ueber http://tilli.me/privacyimgDanke an Henning Tillmann für einen gut erklärenden Artikel zum Thema Datenschutz im Internet. An Hand des Bildes hier rechts wird schön demonstriert, wie auch der Like-Button von Facebook funktioniert.

Mehr über den Sinn und Unsinn des Vorgehens des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), hier im Artikel.

Auch ich begrüße grundsätzlich die Diskussion um den Datenschutz und die Privatsphäre im Internet, halte aber wilden Aktionismus für unangebracht. Leider tut sich die deutsche Regierung und ihre ausführenden Organe aber hauptsächlich dadurch hervor. Es wäre schön, Deutschland sich nicht immer selbst vorsätzlich ausbremsen würde und lieber ein wenig mehr Schwerpunkt auf Aufklärung setzen würde als auf Entmündigung und Bestrafung.

Oder wie sehen das meine werten Leser?

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Diaspora – verstreut oder zerstreut?

„Diaspora“ ist ja nun schonmal echt ein beknackter Name für ein soziales Netzwerk. Ich unterstelle mal im Guten, dass man sich hier auf die ursprüngliche, griechische Bedeutung „Verstreutheit“ bezog, denn auf die historisch geprägte, „Entsetzen“ bzw. „Schande“. Ganz zu schweigen von der ethnisch-religiösen Besetztheit des Wortes. Genaueres erfährt der Detailverliebte bei Wikipedia.

Diaspora (Alpha) ist angetreten, ein Facebook-Konkurrent zu sein, der Privatsphäre und die Kontrolle darüber größer schreibt als sein Wettbewerber. Das Getrommel war entsprechend groß, und nun gibt es die Plattform seit einer Weile. Schon früh hatte ich mich eingetragen, dabei sein zu wollen. Und irgendwann vor ein paar Wochen, gingen die ersten Mails ein: „Bald ist es soweit…“, „Die ersten Invites gehen raus…“, „Bald bekommst auch Du Dein Invite…“ usw.

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Ausnahmezustand

Der eine oder andere mag sich in letzter Zeit gefragt haben, wo ich denn medial abgeblieben und ob ich verschollen bin. Der aufmerksame Beobachter hingegen dürfte mitbekommen haben, was bei mir in den letzten Wochen an anderer Stelle los war:
Ich habe für das Amt des Oberbürgermeisters in Bühl kandidiert. Daher war mein Online-Zuhause auch eher auf der dafür eingerichteten Website, den entsprechenden Facebook- und Twitter-Seiten.

Die Wahl am 2. Oktober habe ich nun leider nicht gewonnen, dennoch spiele ich – auf Wunsch einiger Gemeinderäte und Fraktionsvorsitzender – mit dem Gedanken, der Bühler Kommunalpolitik erhalten zu bleiben. Daher führe ich auch die Seite www.ralfheinrich.de weiter.

Nichtsdestotrotz geht es nun vor allem mit dem Kreativbüro auch wieder weiter. Offiziell werde ich meine Arbeit vollständig zum 10. Oktober wieder aufnehmen. Bis dahin gönne ich mir ein paar Tage Erholung nach einem zwar hochinteressanten und spannenden, aber auch sehr anstrengenden Wahlkampf. Und dann wird es Zeit, mal dringend wieder an meinem Klout-Score zu arbeiten, der ziemlich gelitten hat. ;)

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Der Blog oder das Blog? Teil 2

Als ich mit diesem Blog begann, war einer meiner ersten Artikel „Der Blog oder das Blog“. Damals, vor ziemlich genau zwei Jahren, kam ich zu einem logischen Schluss: es muss „das Blog“ heißen. Das Weblogbuch. Und Google gab mir recht. Ein knappe Mehrheit verwendete ‚das‘ statt ‚der‘.

Auf Grund eines aktuellen Artikels von Anatol Stefanowitsch, „Das Blog ist tot, es lebe der Blog“, habe ich eben die Google-Suche noch einmal durchgeführt, mit einem verblüffenden, überraschenden und für mich schockierend bedauerlichen Ergebnis: Während „das Blog“ rund 3,86 Mio. Ergebnisse lieferte, kam bei „der Blog“ die beeindruckende Zahl von 2,76 Mio. Treffern heraus.

Haha! Angetäuscht und verwandelt! Genau, es ist immer noch so, dass der meiner Ansicht nach korrekte Sprachgebrauch überwiegt: das Blog. Umfragen hin, Umfragen her. Das ist die Realität. Und – herrjeh! – soll doch jeder schreiben wie er mag. Der Duden lässt ja auch sonst reichlich Alternativen zu allem möglichen zu, dann eben auch hier. Wie sagte Helge einst: „Bei mir darf jeder machen, was er will.“ :)

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