Das 7-Tage-Märchen der Mediatheken
Verfasst von Ralf Heinrich unter Medien am 10. Mai 2012
Auf der re:publica kam ich am Stand der ARD ein wenig ins Gespräch mit Marion Mokesch von der Online-Koordination, und ich bekam u.a. eine Scheibe in die Hand gedrückt, mit der ich zunächst nichts anfangen konnte: das Verweildauerkonzept der ARD.
Nachdem die streitbaren Privatsender und Verlage in Deutschland dafür gesorgt hatten, dass die öffentlich-rechtlichen Mediatheken von ARD und ZDF ihre Inhalte nur noch sieben Tage nach Ausstrahlung online zur Verfügung stellen dürfen (Ich war fassunglos! Auch der Streit um die Tagesschau-App geht schon wieder in die nächste Runde!), hat die ARD (und mutmaßlich auch das ZDF) unsere Rundfunkgebühren sinnvoll eingesetzt und über Jahre dafür gekämpft, doch mehr zu dürfen als zunächst entschieden.
„Fernseh- und Hörfunksendungen dürfen nur noch sieben Tage nach der Ausstrahlung via Internet zur Verfügung gestellt werden.“
(Quelle: 12. Novelle des Rundfunkstaatsvertrages)
So sind es heute für Sendungen (auch Sendungsbeiträge und andere audiovisuelle Inhalte) alle aktuellen Sendungen – außer 20-Uhr-Tagesschau, Morgen- und Nachtmagazin – für welche die Sieben-Tage-Regelung gilt. Nicht betroffen sind nun immerhin die folgenden: 
Wie man auf seiner eigenen Facebook-Seite als Person kommentiert
Verfasst von Ralf Heinrich unter Facebook am 9. Mai 2012
Immer wieder erlebe ich es, dass Menschen, die bei Facebook eine eigene Seite haben, auf ihrer Seite einen Beitrag posten und ihn dann hinterher als sie selbst (Person) liken oder kommentieren möchten. Das Problem: Sie sehen nicht, dass sie das gar nicht als sie selbst, sondern eben als Seite tun. Hier ein „How to“, wie es wirklich geht und man Peinlichkeiten vermeidet.
Immer einen optischen Quick-Check machen, als was man auf der jeweiligen Seite gerade aktiv ist.
Beware of the Kontrollverlust – Die re:publica 2012
Verfasst von Ralf Heinrich unter Social Media am 7. Mai 2012
Was ist nur aus dem kleinen, sympathischen Bloggertreffen geworden! Es hat sich einiges getan seit der letzten re:publica. Es war nicht nur die barrierefreiste re:publica, die es je gab, es war vor allen Dingen auch diejenige ohne (große) Platznöte – und das, obwohl besucherzahlenmäßig mit weiteren 1.000 Leuten eine ordentliche Schippe obendrauf gepackt worden war. Dennoch: Wer einen Vortrag hören wollte, konnte das dieses Jahr zu 99% auch tun; und dafür musste man keine Sardine sein. Dazu trugen auch die Monoblocs bei: bunte Plastikstühle, die man überall mit hinnehmen konnte. Ein wirklich gute Idee. (Und danke an den Brandschutz, der hier im Rahmen seiner Möglichkeiten sehr flexibel agierte.)
Textbaustein zum Ablehnen von sinnfreien Kontaktanfragen bei XING
Verfasst von Ralf Heinrich unter XING am 18. April 2012
Ihr kennt das: Sinnlose Kontaktanfragen bei XING von Leuten, die offenbar nur auf Masse aus sind, und denen die Qualität ihrer Kontakte und damit ihres Netzwerks völlig egal ist. Thomas Kilian hat in einem Artikel die 10 schlechtesten Gründe für solche Kontaktanfragen geschildert. Da sich diese Art Anfragen (zumindest bei mir) in letzter Zeit häufen, habe ich neben meinem regulären, netten Textbaustein für eine Kontaktablehnung nun noch einen neuen kreiert, der auch auf den Artikel verlinkt, in der Hoffnung, dass sich der eine oder andere den Inhalt mal verinnerlicht: 
Amazon, WTF?!
Verfasst von Ralf Heinrich unter Glosse, Wirtschaft am 10. April 2012
Ich bin ein Amazon-Kunde der ersten Stunde (in Deutschland). Amazon war für mich stets ein Paradebeispiel, wie ich mir einen Online-Shop und den entsprechenden Service drumherum vorstelle. Geschätzte 90% meiner Online-Käufe tätige ich über Amazon. Dies werde ich nun wohl nochmal überdenken.
Was ist geschehen?
Bekanntermaßen war gerade Ostern. Vor solchen Festen gibt es immer genug einzukaufen, und einiges davon natürlich auch online. Oft genug muss dann auch noch kurzfristig etwas ran, und da ist es nicht gut, wenn… – Doch: der Reihe nach. 
Die Bildmaße in der Facebook-Chronik
Verfasst von Ralf Heinrich unter Facebook am 19. März 2012
Die Facebook-Timeline bzw. Chronik stellt alle Seitenbetreiber vor neue Herausforderungen und verursacht zur Umstellung einige Arbeit. Um diese ein wenig zu erleichtern, hier ein Referenzbild von Jon Loomer mit allen wichtigen Maßen für die einzusetzenden Bilder. 
Pearl: Die Geschichte eines Milchaufschäumers
Verfasst von Ralf Heinrich unter Werbung & Marketing am 13. März 2012
Ich habe mal wieder ein schönes Beispiel für Euch, wie man es nicht machen sollte. Und die Geschichte beginnt so:
An einem Morgen wie jeder andere, ging mir beim Rühren des Kakaos für die Kinder der Milchaufschäumer kaputt. (Ist übrigens ein heißer Tipp: Durch Rühren mit einem Milchaufschäumer setzt sich der Kakao nicht so schnell wieder ab; das Problem kennt Ihr sicher.) Also flux über Amazon Ersatz bestellt, und zwar das gleiche Gerät, das jahrelang gute Dienste geleistet hatte. Kurz nicht richtig aufgepasst und so – schwupps – statt über Amazon direkt über den Marketplace-Versender und Elektronik-Ramschhandel Pearl bestellt. Egal, Preis war in Ordnung.
Deutsche Post: Wie zerstöre ich ein Produkt
Verfasst von Ralf Heinrich unter Wirtschaft am 20. Februar 2012
(Update am 28.02.2012 wegen Newsletter von heute: Verschiebung des Umstellungtermins, Verdopplung der Wartungsarbeiten)
Die Internetmarke der ach so modernen Deutschen Post wird immer unattraktiver. Stampit fand ich noch richtig gut. Immer das passende Porto einfach nach Bedarf ausdrucken; direkt aus Word auf dem Brief oder einfach als Adress-Etikett. Einfach praktisch. Dann plötzlich wurde Stampit einfach vom Markt genommen, und man sollte auf die Website als Alternative ausweichen. Mit Browser, einloggen usw. Was für ein demotivierender Rückschritt!
Schlimm genug, sollte man meinen. Aber heute setzt die Post noch einen obendrauf. Zum 27. Februar 2012 19. März 2012 erhält man keine Rechnungen, wenn man Porto kauft, also sein Guthaben auflädt. Man erhält erst dann welche, wenn man das Porto auch verbraucht hat! (Zahlen muss man natürlich bereits beim Aufladen.) Ohne Worte. Das ist in etwa so, wie wenn ich tanke, den Beleg aber erst dann bekomme, wenn ich das Benzin auch wieder verfahren habe. Oder ich kaufe Essen ein, bekomme aber erst eine Rechnung, wenn ich es auch verzehrt habe. Oder… 
Weihnachten 2.0.11: Mein persönlicher Jahresrückblick
Verfasst von Ralf Heinrich unter Internes am 19. Dezember 2011
Und wieder ist ein Jahr so gut wie vorbei, und dieses Jahr ist es für mich einfach, mein größtes Erlebnis herauszufischen: Es ist natürlich meine Kandidatur für das Oberbürgermeisteramt der Stadt Bühl und alles, was damit verbunden war. Es war eine unglaublich tolle Erfahrung und wird bestimmt nicht mein letzter Auftritt auf der (kommunal-) politischen Bühne gewesen sein. Traurig fand ich den Relaunch von XING, der in einer Verschlimmbesserung endete, die leider nicht rückgängig gemacht wird, was dazu führt, das XING nahezu unbrauchbar geworden ist. Das ärgert mich. Ebenso ärgerlich ist für mich der deutsche Datenschutzwahn, weshalb auch dieses Blog inzwischen die 2-Klick-Lösung für die Social Buttons eingeführt hat. Interessant fand ich die re:publica, die 2012 nun eine größere Location spendiert bekommt, auf die ich mich schon sehr freue. Es gab wieder schöne Beispiele für den vorbildlichen Einsatz der Social Media, die (leider noch viel zu inkonsequente) Einführung des Offline Days (basierend auf einem Anstoß von Effizientertainer Martin Geiger). 
The Elen of Germany
Verfasst von Ralf Heinrich unter Internes, Social Media am 16. Dezember 2011
Seit kurzem habe ich die Ehre, „The Voice of Germany“-Kandidatin Elen Wendt (sprich: E-leeeen, nicht Ellen!) social-media-mäßig zu unterstützen, was derzeit vor allem Facebook und Twitter bedeutet. Ich freue mich sehr, für dieses Ausnahmetalent etwas tun zu dürfen, über das ich bereits während der ersten Ausstrahlung zuhause sagte: „Die isses.“ Denn sie hat alles, was man mitbringen muss: Eine tolle und besondere Stimme mit Wiedererkennungswert, ein gesundes Selbstverständnis und die lockere Ausstrahlung eines Popstars. Sie wirkt, als gehöre sie selbstverständlich auf die Bühne, und das, wo sie eigentlich Straßenmusikerin ist (Zwei Beispiele dafür mit Amateuraufnahmen am Ende dieses Artikels!). Allerdings ist genau das auch eine perfekte Schule auf dem Weg nach oben.






